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  • Heidrun 17:42 am 17. May 2010 Permalink | Antwort
    Tags: Hochseilgarten, klettern, Wallenhausen   

    Hochseilgarten 

    Heute waren wir mit unserer Schule im Hochseilgarten Walllenhausen. Zunächst hatte ich meine Bedenken, aber es war echt super! Anfangs kostet es schon etwas Überwindung ,aber wenn die ersten Stationen überwunden sind, fühlt man sich sicher und dann macht es richtig Spass!

    Zunächst haben wir mit der 1.Station begonnen, welche etwa drei Meter über dem Boden ist. Die erste Schwierigkeit war über schwankende Balken zu laufen, dann über aufgehängte Reifen, eine ganz schön wacklige Sache :-) . Schließlich rutscht man über ein Stahlseil zum nächsten Baum – macht echt Gaudi – und meistert dann noch einen Balance-Akt zum Endpunkt.

    Station 2 war schon um einiges schwieriger und auch höher – besonders toll war die Schlittenfahrt in luftiger Höhe :-)

    Leider konnte ich nicht mehr Stationen durchmachen, weil wir nur begrenzte Zeit hatten und für die letze Stunde ein Teamworkshop angesagt war, begonnen damit, dass alle Teilnehmer eine ca. 3 Meter hohe glatte Wand überwinden mussten. Wir haben alle super zusammen geholfen und sind auch alle darüber gekommen. Die nächste Übung war ein 9 Meter hoher Baum, von dem Mann runterspringen musste, währen das Team sichert. Ich bin ehrlich, dazu konnte ich mich nicht überwinden, aber dafür hat dich nächste Übung um so mehr Spass gemacht: Das Team hat mich in luftige 9 Meter Höhe gezogen und dann ging es schwingend abwärts – echt geil!

    Fazit: Der Hochseilgarten ist super und ich möchte unbedingt nochmal hin, auch um die anderen Stationen zu meistern. Auch kann ich mir gut vorstellen, mit meiner Gruppe, auf der ich arbeite, den Hochseilgarten zu besuchen!

     
    • Patrizio 17:58 am 31. Januar 2011 Permalink | Antwort

      KAnn euch nur Recht geben es ist nicht ohne wenn man da in 6-8 Metern Höhe rumturnt und der Sicherung anfangs nicht ganz traut, habe aber noch niemanden getroffen der danach nicht begeistert war und ein tolles Erlebnis hatte!

    • Maria 15:07 am 31. Januar 2011 Permalink | Antwort

      Finde es echt super das du dich getraut hast, ich war mit meinen Schülern letzten Sommer auch im Hochseilgarten und es ist einfach toll, eine zu Beginn große überwindung aber im Endeffekt ein tolles Erlebnis!

    • Esther 16:55 am 25. Januar 2011 Permalink | Antwort

      Wir waren auch schon mal im Hochseilgarten und ich kann dir nur Recht geben, erst hat man ein flaues Gefühl und bedenken und ein bisschen Angst, aber am Ende des Tages hat man ein echt tolles Erlebnis gehabt und will es unbedingt wieder machen!!!

  • Heidrun 12:09 am 15. May 2010 Permalink | Antwort
    Tags: Ausgrenzung v, Behinderung, Gesellschaft, Reaktionen der Gesellschaft auf MmB, Soziologie   

    Reaktionen der Gesellschaft auf MmB 

    Menschen mit Behinderungen weichen aus Sicht der Gesellschaft häufig von den als normal geltenden Erwartungen ab. Eine Begründung liegt hierfür in der intensiven Orientierung der Gesellschaft am gesunden, schönen und voll handlungsfähigen Menschen. Diese Wertvorstellungen bestimmen somit die Reaktionen und Einstellungen der Gesellschaftsmitglieder gegenüber den Menschen mit Behinderung.

    Die soziale Reaktion ist häufig:

    • Intensives Anstarren
    • Witze, Spott und Hänseleien
    • Aggressive Verhaltensweisen
    • Missmutsäußerungen – die Begegnung mit MmB wird als Zumutung betrachtet
    • Unsicherheit – soll man hinsehen, wegsehen, abwenden oder helfend eingreifen?
    • Mitleid
    • Vorurteile

    Das Gesellschaftsmitglied, welches sich in diesem Sinne verhält, weiß meist um die Abweichung der „Normalität“ des Anderen.

    Die Folge von dem Abweichen der „Normalität“ ist die Stigmatisierung der MmB, d.h. sie werden aus- und abgegrenzt.

    MmB werden diskriminiert, als Krüppel oder Spasti bezeichnet, sie gelten als unerwünscht und andersartig. Der Stigmatisierungsgrad ist von der Sichtbarkeit einer Behinderung, dem (Nicht)Wissen von ihren Ursachen und ihrer mehr oder weniger abstoßenden Wirkung auf die „normalen“ Menschen abhängig und man findet auf der gesellschaftlichen Ebene verschiedene Wirkungen: Verdrängung / Verharmlosung / Schuldzuweisungen an den Behinderten oder Eltern / Ausgrenzung von Bildungsmöglichkeiten / Vermeidung der Kontaktaufnahme / Spenden-Mitleid

    Der behinderte Mensch reagiert unterschiedlich auf die Stigmatisierung:

    • Nimmt der Betroffene an, die Beeinträchtigung ist den Anderen nicht bekannt, versucht er, die Behinderung zu verbergen, z.B. ein Schwerhöriger weicht den Gesprächen aus oder signalisiert Zustimmung, ohne die Frage verstanden zu haben
    • Wenn der Behinderte annimmt, seine Beeinträchtigung ist den Anderen bekannt, entwickelt er Verhaltensstrategien, wie z.B. Aggressionen, Unterwürfigkeit oder Zynismus

     

    Wünschenswert wäre echtes Engagement, Anerkennung und Gleichberechtigung von behinderten Menschen.

    Damit MmB als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft angesehen werden, ist ein Umdenken nötig:

    Unwissenheit über die Ursache, Merkmale und Begleiterscheinungen einer Behinderung, sowie die Unsicherheit mit dem Umgang von behinderten Menschen und auch die abstoßende Gefühle gegenüber dem Erscheinungsbild / Verhalten eines behinderten Menschen führen oft zu negativen Reaktionen, Ablehnung und Isolation.

    Die Wert- und Normeneinstellung zu MmB muss durch mehr Informationen und / oder Aufklärungsarbeit über Behinderungen und ihrer Ausmaße  geändert werden. Die Nichtbehinderten müssen sich mit MmB auseinandersetzen, damit diese in unserer Gesellschaft voll akzeptiert und angenommen werden.

    Die Integration von behinderten Kindern in den Regelkindergärten und –schulen (soweit möglich) ist ein wichtiger Beitrag. Durch den ungezwungenen Kontakt von „gesunden“ und behinderten Kindern entstehen keine Vorurteile, die Kinder lernen den Umgang mit behinderten Menschen – sehen, dass der Mensch an seiner Behinderung nicht schuld ist und genauso liebenswert wie ein „normaler“ Mensch sein kann. Eine positive Einstellung zu MmB wird am besten im Kindesalter gefördert.

    Auch der deutsche Staat trägt zur Integration von MmB bei, indem er am 1. Mai 2002  das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft gesetzt hat. Es regelt die Gleichstellung behinderter Menschen im Bereich des öffentlichen Rechts, soweit der Bund zuständig ist, und ist ein wichtiger Teil der Umsetzung des Benachteiligungsverbotes

    „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“

    Ein Thema, dass wir erst kürzlich in Soziologie durch genommen haben. Ich finde das Thema hoch interessant und möchte es hier zur Diskussion stellen 

     
    • Neni 08:37 am 7. Juni 2010 Permalink | Antwort

      ich finde es auch sehr interessant, da ich grad selber eine hausarbeit über das thema mache.
      und ich genau diese informationen gebraucht habe die sie hier reingeschrieben haben danke =)

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